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Der Vortrag "Usability für alle: Brauchen wir 7 Milliarden verschiedene Interfaces?" hebt schon im Titel auf die hohe Zahl potentieller Nutzer von Endgeräten im Consumer-Bereich ab. Da es offensichtlich nicht möglich ist, so viele unterschiedliche Lösungen zu realisieren, müssen andere Ideen angewandt werden. Es werden 4 Methoden vorgestellt, die helfen die Benutzung von multifunktionalen Endgeräten für sehr unterschiedliche Endkundentypen zu verbessern: Redundanz, demokratisches Vorgehen, Adaptivität und Emotionalität. Diese sollen in vielen Beispielen anschaulich zu machen.
Dr. Ulrich Leiner hat an der TU München über Optimalsteuerung bei Robotern promoviert. 89 - 98 hat er in der Zentralen Forschung der Siemens AG an den Themen Mensch-Maschine-Kooperation, Multimedia und User Interface Design gearbeitet. Von 98 - 2006 war er zuerst Teamleiter und dann Abteilungsleiter für "User Experience" bei Siemens Mobile und BenQ Mobile. Er ist verantwortlich für die Usability von über 200 Millionen Mobiltelefonen. Seit Oktober 2007 arbeitet er im Fraunhofer Institut für Nachrichtentechnik, Heinrich-Hertz-Institut, Abteilung Interactive Media - Human Factors, deren Leitung er im Frühjahr 2008 übernehmen wird. Dr. Leiner ist Autor vieler Fachartikel und Vorträge zum Thema Usability und Interaktion mit Schwerpunkt mobile Endgeräte. Die Abteilung Interactive Media - Human Factors arbeitet auf den Gebieten 3-D-Displays, Gestik-Interaktion, Medienmanagement und e-Government. Das Human Factors Test Center steht für die Evaluierung von Interaktionslösungen zur Verfügung.
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