Alternative Kommunikationsmittel für alternative Kommunikationsformen
Kurzvortrag um 15:30
Gesellschaftlich marginalisierte Gruppen wie die der taubblinden Menschen werden von unterschiedlichen Formen der Kommunikation mitunter stark ausgeschlossen.
Um diesen die Kommunikation zu erleichtern und somit ihre Unabhängigkeit zu fördern, entwickelt das Design Research Lab der Berliner Universität der Künste (UdK) Kommunikationsgeräte mit deren Hilfe sich das deutsche Berührungsalphabet Lorm in digitalen Text übersetzen lässt und umgekehrt. So ermöglichen etwa textile Drucksensoren dem taubblinden Benutzer Textnachrichten zu verfassen, welche automatisch an das mobile Endgerät oder den Computer weitergeleitet werden. Mit Hilfe kleiner Vibrationsmotoren kann der/die BenutzerIn empfangene Nachrichten wahrnehmen.
In dem zu Grunde liegenden Forschungsprojekt wird der Begriff ‚Behinderung’ bisweilen als Synonym für eine unzureichend gestaltete Welt zusammengefasst. Der Vortrag soll veranschaulichen, was damit gemeint ist.