Workshop: Design Patterns
Intuitive Bedienung verstehen lernen
Wie entwickelt man eine gute, nutzerfreundliche Interaktion? Was macht ein Produkt, das für den Nutzer scheinbar aus dem Bauch heraus bedienbar ist, aus? Und wie kann man Nutzer anleiten unbewusst, das für die Interaktion Richtige zu tun? Diese Frage verbindet alle Disziplinen, die an der Entwicklung von interaktiven Systemen beteiligt sind und die deren Usability im Blick haben – unabhängig, ob es sich dabei um Hard- oder Software handelt.Interaktionsgestalter stehen immer wieder vor der Herausforderung innovative Lösungen zu generieren – die Nutzererleben und Gebrauchstauglichkeit in sich vereinen. Deshalb sollten sie sich stets bewusst mit unbewussten Interaktionen auseinander setzen, um Handlungsabläufe besser nachvollziehen und antizipieren zu können.
Mit einem Exkurs in Alltagssituationen wollen wir untersuchen welche Rituale, Muster und Gewohnheiten menschliches Verhalten leiten. Diese wollen wir vergleichend beobachten und das jeweils Typische von solchen Situationen herausarbeiten um diese "Human Patterns" auf „Design Patterns" zu übertragen. Anhand von gelungenen Konzepten wollen wir gemeinsam untersuchen, was diese auszeichnet. Hierbei sollen grundlegende Prinzipien, die eine nachvollziehbare Interaktion ausmachen, vorgestellt und vermittelt werden.
Der Workshop soll für User Centered Design, das Interaktionsmuster im Mensch-Gegenstand-Geflecht berücksichtigt, unbewusste Handlungen erkennt, und diese in intuitive Interaktionen umlenkt, sensibilisieren. In Abwechslung von Theorie und Übungsteilen werden den Teilnehmern Interaktionsmuster nach J.Fulton Suri (Human Factors/IDEO), Gestaltungs-Prinzipien nach Donald A. Norman und Design Patterns vorgestellt und anschaulich vermittelt.
Dieser Workshop hat eine begrenzte Teilnehmerzahl. Um teilzunehmen, war eine Vorabregistrierung notwendig, die inzwischen geschlossen wurde. (Wartelistenplätze werden am 13. November vor Ort vergeben.)
Ariane Jäger
Universität der Künste Berlin
Ariane Jäger ist Diplom Designerin und hat Prozess- und Produktdesign an der
Universität der Künste Berlin studiert, wo sie 2008 ihren Abschluss
machte. Seitdem arbeitet Sie im Bereich Forschung & Lehre an der
Universität der Künste Berlin und befasst sich mit der Konzeption und
Gestaltung von Interaktiven Systemen. Zunächst hat sie für das
Forschungsprojekt SELBST – Selbstbestimmt Leben Alter mit
Mikrosystemtechnik unter der Leitung von Prof. Achim Heine im Bereich
Ambient Assisted Living (AAL) gearbeitet. Seit 2011 ist sie Mitarbeiterin und Lehrende am Institut für zeitbasierte Medien an der Seite von Prof. Burkhard Schmitz und arbeitet als Designerin für das Forschungsprojekt UseTree – mit Schwerpunkt Interaction und Interface Design.
"target="_blank">www.design.udk-berlin.de
www.usetree.de
Antonia Kühne
Universität der Künste Berlin
Antonia Kühne ist Diplom Designerin und hat Ihrem Abschluss 2007 in der Klasse
für interaktive Systeme bei Prof. Burkhard Schmitz gemacht. Seitdem hat
sie als Freelancer für verschiedene Firmen und Agenturen wir
beispielsweise Deutsche Telekom AG, Art+Com und Otto Bock in den
Bereichen Produkt- und Interfacegestaltung gearbeitet. Seit 2014 ist sie
Mitarbeiterin und Lehrende an der Universität der Künste an der Seite
von Prof. Burkhard Schmitz und Designerin für das Forschungsprojekt
„UseTree - Berliner Kompetenzzentrum für Usability Maßnahmen“.
"target="_blank">www.design.udk-berlin.de
www.usetree.de