„Selbstlernende Häuser für die Generation Plus - Nutzerintegration für einen entspannten Alltag“ Ein Haus, das für uns mitdenkt: Vor dem Duschen ist die Zimmertemperatur angenehm erhöht, es wird automatisch gelüftet und beim Verlassen der Wohnung werden alle elektronischen Geräte ausgeschalten. Doch Entwickler stehen bei der Planung von „Smart Homes“ vor unterschiedlichen Herausforderungen, z.B.:
- Wie kann zwischen einmaligen Aktivitäten (heute heizen/morgen nicht) und regelmäßigen Nutzerwünschen (täglich Lüften) unterschieden werden?
- Wie können die besonderen Bedürfnisse für die Zielgruppe „Generation Plus“ im System abgebildet werden?
- Wie können benötigte Sensoren möglichst unauffällig in der Wohnung platziert werden? Wie wird mit den Sensordaten umgegangen?
Nutzer von Beginn an bei der Gestaltung eines selbstlernenden Systems einzubeziehen ist das Ziel des BMBF geförderten Forschungsprojekts „Living Care“. Gemeinsam mit Senioren werden Anwendungsszenarien festgelegt und durch den Einsatz von „Personas“ behalten Entwickler stets den Nutzer im Hinterkopf. Im Projekt werden neben Usability-Tests auch Tagebuchstudien durchgeführt.

